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Ausgebrannt oder depressiv? Wenn die Erschöpfung tiefer sitzt

  • Autorenbild: Valentina Granata
    Valentina Granata
  • 12. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Es beginnt oft mit einer permanenten Müdigkeit, die auch nach einem langen Wochenende oder dem Urlaub nicht mehr verschwindet. Der Alltag fühlt sich plötzlich an wie ein Marathonlauf, jede noch so kleine Entscheidung kostet enorme Überwindung. Viele Menschen, die in diesem Zustand meine Praxis aufsuchen, nutzen das Wort „Burnout“. Sie fühlen sich komplett ausgebrannt vom Job, der Familie oder den täglichen Verpflichtungen.

Doch hinter einer tiefen Erschöpfung kann sich auch eine depressive Episode verbergen. Da sich die Symptome oft überschneiden, ist es wichtig, genauer hinzusehen – denn beide Zustände benötigen eine unterschiedliche therapeutische Begleitung.


Wo liegt der Unterschied?

Obwohl beide Belastungen das Gefühl hinterlassen, keine Energie mehr zu haben, gibt es feine Nuancen:

  • Das Burnout (Die Überlastung): Ein Burnout entwickelt sich meist schleichend aus einer chronischen Überlastung heraus – oft im beruflichen Kontext, aber auch durch die Pflege von Angehörigen oder anhaltenden Beziehungsstress. Im Fokus steht das Gefühl: „Ich will eigentlich, aber ich kann einfach nicht mehr.“ Verändert sich das Umfeld oder gelingt eine radikale Entlastung, kehrt die Lebensfreude oft schrittweise zurück.

  • Die Depression (Die tiefe Blockade): Eine Depression geht über die Erschöpfung hinaus. Sie ist geprägt von einer tiefen Freudlosigkeit, inneren Leere und einem Verlust des Interesses an Dingen, die früher Spaß gemacht haben. Typisch ist hier das Gefühl: „Ich kann nicht mehr, und mir ist mittlerweile auch alles völlig egal.“ Betroffene leiden oft unter starken Schuldgefühlen, Selbstzweifeln und einer gedrückten Stimmung, die unabhängig von äußeren Umständen anhält.


Warum das Verstehen der erste Schritt zur Besserung ist

Es ist völlig normal, dass ein langanhaltendes Burnout fließend in eine Depression übergehen kann, wenn das Nervensystem zu lange im roten Bereich läuft. Wichtig ist zu wissen: Weder das eine noch das andere ist ein Zeichen von persönlichem Versagen oder Schwäche.

Sowohl ein Burnout als auch eine Depression sind ernstzunehmende psychische Erkrankungen, die sich hervorragend mit Psychotherapie behandeln lassen.


Wie Ihnen Psychotherapie helfen kann

In einem geschützten, bewertungsfreien Raum in meiner Praxis erarbeiten wir gemeinsam die Ursachen für Ihre Erschöpfung. Wir schauen uns an:

  • Welche inneren „Rollen“

    und Muster halten Sie in der Überlastung gefangen?

  • Wie können Sie wieder lernen, gesunde Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen?

  • Mit welchen kleinen Schritten holen wir die Lebensqualität und die Freude zurück in Ihren Alltag?

Sie müssen diesen schweren Rucksack nicht alleine tragen. Der erste Schritt erfordert Mut, aber er ist der Weg zurück zu Ihnen selbst.


Haben Sie das Gefühl, sich in einer Erschöpfungsspirale zu befinden? Kontaktieren Sie mich gerne für ein vertrauliches Erstgespräch in meiner Praxis in Piesendorf.



 
 
 

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